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KOK veröffentlicht Studie zu Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung und schwerer Arbeitsausbeutung von Frauen

Im Auftrag des KOK ging die Autorin Janina Mitwalli der Frage nach, ob Frauen im Bereich Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung und schwerer Arbeitsausbeutung in der Öffentlichkeit anders wahrgenommen werden und wenn ja, worin mögliche Ursachen dafür liegen können. Die Studie beruht hauptsächlich auf Expert*inneninterviews mit Vertreter*innen aus der Beratungspraxis, der Kriminalpolizei sowie zwei Wissenschaftlerinnen aus den Arbeitsgebieten Gender und Arbeit. Die Autorin konnte Gründe aus vier Bereichen identifizieren, die dazu führen können, dass Frauen weniger als Betrof­fene dieser Ausbeutungsform wahrgenommen werden: mediale Darstellung, geschlechterstereotype Erwartungen, Zugänglichkeit der Branchen und Zugang zu Interessensvertretungen. Ziel der Studie ist vor allem - neben bestehendem Wissen zum Thema zusammenzutragen - , eine weitere, möglichst breite Diskussion auf verschiedenen Ebenen anzuregen. Der KOK möchte hiermit zu einer fachlichen Diskussion jenseits geschlechterstereotyper Erwartungshaltungen und Blickwinkeln beitragen und hofft eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema schwere Ausbeutung der Arbeitskraft mit dem besonderen Fokus auf Frauen anzustoßen. Die Studie wurde finanziert mit Mitteln von Brot für die Welt, der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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