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Wanderausstellung des KOK e.V. „Menschenhandel – Situation, Rechte und Unterstützung in Deutschland“

  • Ausstellungseröffnung am Berliner Hauptbahnhof

  • Ausstellungsbox mit Kopfhörern

  • KOK Geschäftsführerin Naile Tanis

  • Frau Staatssekretärin Elke Ferner

  • Frau Dr. Pollert, Verbandsvorsitzende In VIA Katholischer Verband, Erzbistum Berlin e.V.

  • David Roloff und Christopher Mahlstedt

  • AusstellungsmacherIn Christine Düringer und Jeroen de Boer

  • AusstellungsmacherIn Silvia Oitner und Johannes Maas

  • Andrea Hitzke, KOK Vorstand

Fotos von Sophie Amarantidis, Kathrin Buschmann, Christine Düringer, Johannes Maas und David Roth - prjktr

Die neue Wanderausstellung des KOK e.V. „Menschenhandel – Situation, Rechte und Unterstützung in Deutschland“ informiert die Öffentlichkeit über die Themen Menschenhandel und Ausbeutung, die Rechte der Betroffenen und die Unterstützungsstruktur in Deutschland.

Einsatzmöglichkeiten und Zielgruppen

Die Konzeption der Ausstellung erlaubt sehr breite Einsatzmöglichkeiten und kann für unterschiedliches Publikum genutzt werden. Die Ausstellung kann für sich allein stehend die breite Öffentlichkeit über das Thema Menschenhandel informieren oder aber im Rahmen von Konferenzen, Tagungen o. ä. als ein ergänzendes Informationsprodukt für Fachpublikum eingesetzt werden. Darüber hinaus ist sie so konzipiert, dass sie gezielt auch von Bildungseinrichtungen wie Fachhochschulen, Universitäten oder von Schulen, die präventiv zu dem Thema informieren möchten, ausgeliehen werden kann.

Beispiele für wo und in welchem Rahmen die Ausstellung bereits gezeigt wurde oder bald wird, finden Sie, indem Sie die jeweilige Veranstaltung im Reservierungskalender anklicken.

Inhalte der Ausstellung

Schwerpunkte der Ausstellung sind:

  • Entstehungsgeschichte der spezialisierten Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel
  • Betroffenengruppen und Formen von Menschenhandel
  • Internationaler und nationaler rechtlicher Rahmen
  • Rechte der Betroffenen
  • Arbeit der Fachberatungsstellen und die notwendigen Voraussetzungen für die Mitarbeiter*innen
  • Unterstützungsangebote für Betroffene
  • Arbeit und Mitgliedsorganisation des KOK e.V.
  • Zusätzlich enthält die Ausstellung ein Modul, das speziell für Jugendliche konzipiert wurde, um ausdrücklich junge Menschen über verschiedene Formen von Menschenhandel (insb. die Thematik Loverboys) aufzuklären.

Konzeption

Die Ausstellung arbeitet mit verschiedenen Methoden. Zum einen werden Texte und Informationen auf klassischen Ausstellungstafeln abgebildet. Diese werden mit Fotos, die nur für diese Ausstellung entwickelt wurden, illustriert. Besonders hervorzuheben ist eine Tafel mit einem ausführlich aufbereiteten Fallbeispiel, welches die Besucher*innen einlädt, die Entscheidungen der Betroffenen nachzuvollziehen und zu erfahren, wie jeweilige Entscheidungen zu einem immer anderen Verlauf der Geschichte führen können.

Darüber hinaus werden die Tafeln mit audiovisuellen Elementen ergänzt. Es gibt die Möglichkeit, Interviews mit verschiedenen Gründungsfrauen des KOK zu hören. Besonders freuen wir uns über Interviews mit Betroffenen, die sich bereit erklärt haben, über das Erlebte zu sprechen. Außerdem werden verschiedene kurze Filmspots gezeigt, u.a. zum Thema Entschädigung/Lohn und Loverboys. Hervorzuheben ist ein kurzer Animationsfilm, der anlässlich der Ausstellung entwickelt worden ist und die Arbeit des KOK und seiner Mitgliedsorganisationen darstellt.

Wie in der alltäglichen Arbeit des KOK e.V., macht auch hier der Bezug zur Praxis das Besondere dieser Ausstellung aus. So hat der KOK mit Unterstützung seiner Mitgliedsorganisationen die Ausstellung mit verschiedenen Fallbeispielen ergänzt, um das Thema anschaulich darzustellen und dem Publikum Einblicke in die Praxis zu gewähren.

Grundsätzlich ist die Ausstellung für ein breites Publikum erarbeitet worden, es gibt aber auch Fachtafeln, die gezielt eingesetzt werden können und für bestimmte Personengruppen von besonderem Interesse sein dürften. In diesem Zusammenhang wurde eine Tafel speziell für Schulen mit der Zielgruppe von Schüler*innen ab 14 Jahre erarbeitet, sowie eine Sondertafel für Fachhochschulen, um Student*innen über die Arbeit in einer Fachberatungsstelle und die benötigten Qualifikationen und Kompetenzen zu informieren.

Begleitend zur Ausstellung gibt es für die Ausstellungsbesucher*innen eine Broschüre mit den Ausstellungsinhalten und weiteren Informationen zum Mitnehmen.

Für Ausleiher*innen wird ein Leaflet mit Informationen zum Aufbau und technischen Angaben über die Ausstellung mitgeschickt.

Ausstellungsmacher*innen

Die Ausstellung wurde konzipiert von Christine Düringer, Johannes Maas und Silvia Oitner. Sie wurde graphisch umgesetzt von Jeroen de Boer (auch Illustrationen), Christine Düringer und Johannes Maas, mit Fotos von Ana Catalá. Beratend wirkte Ulrike Gatzke mit. Begleitet und unterstützt wurde dieses Team von Mitarbeiterinnen des KOK sowie dem ehrenamtlichen Vorstand und den KOK-Mitgliedsorganisationen.

Die Ausstellung wurde finanziert mit Mitteln des BMFSFJ sowie des EU-Programms „Jugend in Aktion“.

Ausleihmodalitäten

Die Ausstellung kann beim KOK e.V. ausgeliehen werden.

Die Ausleihgebühr beträgt 125€/pro Woche oder 500€ für einen Monat. Gemeinnützige Organisationen können auf Anfrage einen Nachlass erhalten. Mitgliedsorganisationen der KOK e.V. können die Ausstellung kostenlos entleihen.

Mindestausleihdauer beträgt eine Woche.

Transport muss selbst organisiert werden bzw. die Ausstellung im KOK Büro abgeholt werden. Nachweis über eine Versicherung für den gesamten Leihzeitraum, einschließlich Transport muss erbracht werden.

Praktisches zum Aufbau

Die empfohlene Fläche ist ca. 30 qm und es genügt ein einfacher, haushaltsüblicher Stromanschluß.

Die Aufbauarbeiten müssen vom Entleiher selbst durchgeführt werden und es ist sehr hilfreich wenn 3 Personen anwesend sind- dann allerdings sollte es nicht länger als max. 1 Stunde dauern. Eine ausführliche Anleitung zu Aufbau und Nutzung der Ausstellung liegt der Ausstellung bei.

Technische Daten

Die KOK-Wanderausstellung ist so konzipiert, dass alle Teile sortiert und geschützt in einem Flightcase (ca. 140cm breit, 55cm tief und 150cm hoch) verschickt werden. Fünf Feststellrollen erleichtern die genaue Positionierung am geplanten Ausstellungsort.

Über die ganzflächige und durch eine Feststellrolle gesicherte Seitentür lässt sich der gesamte Inhalt problemlos entladen. Sechs beidseitig bedruckte Platten mit 32mm Stärke (130cm x 110cm und 110cm x 90cm) und eine einseitig bedruckte Platte mit 16mm Stärke können einzeln aus Fächern entnommen werden. Die 32mm Platten werden mit jeweils drei Schrauben zu drei T-förmigen Modulen zusammengebaut. Markierungen auf den Platten erklären die jeweiligen Kombinationen. Schrauben und Feststellwerkzeug befinden sich ebenfalls gekennzeichnet im Fligthcase. Um die drei Plattenmodule auf die richtige Ausstellungshöhe zu bringen, werden neun Alurohre, welche über ein Klicksystem an den Unterkanten der Platten eingeführt werden, angebracht. Die Position des Zusatzmoduls für Jugendliche (16mm), kann, falls Bedarf für dieses besteht, am Flightcase mit Schrauben befestigt werden. Nachdem das Flightcase an die Stromversorgung angeschlossen wurde, laufen die 4 Videostationen und die 4 Audiostationen an den Seitenwänden des Flightcases automatisch ab. Alle Inhalte werden in Schleife abgespielt. Die drei T-förmigen Module und die Medienbox (= Flightcase) können nun je nach Ausstellungsfläche, Lichtverhältnissen oder dramaturgischen Ideen frei angeordnet werden. Eine Mindestausstellungsfläche von 30qm wird empfohlen. Für die Stromversorgung der Medienbox ist ein 230V Anschluss ausreichend. Um den Aufbau zu erleichtern, wird der Wanderausstellung eine gedruckte Aufbauanleitung beiliegen.

Begleitbroschüre

Die Ausstellung wird mit einer Broschüre begleitet die alle Texte und Bilder der Ausstellung enthält und von Besucher*innen mitgenommen werden kann.

Die Begleitbroschüre zur Ausstellung können Sie hier herunterladen.

Anfragen für Ausleihe

Für weitere Fragen oder um die Ausstellung zu leihen, wenden Sie sich bitte an:

Severine Klie
Tel.: 030 / 263 911 76
E-Mail:  info(at)kok-buero.de

Reservierungskalender

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Reservierungstermine

Ausstellung bei der Wave Konfernz im Berlin

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Vom 19.- 21.10. findet in Berlin die WAVE (Women against Violence Europe) - Konferenz statt. Wave ist ein europaweites Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, die zum Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen arbeiten. Einmal... lesen


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Im Rahmen einer Fachtagung "Liebe ohne Zwang - Loverboy Methode - eine Form des Frauenhandels" der Frauenberatungsstelle Düsseldorf in Kooperation mit der Elterninitiative für Loverboy-Opfer e.V. wird die Ausstellung am... lesen


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evang. Landeskirche Westfalen in Halle/Westf.

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Polizeipräsidium Berlin

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Königs Wusterhausen, Bürgertreff Fontaneplatz

Montag, 26. Oktober 2015

Vom 09.11.- 17.11. ist die Ausstellung im Bürgertreff Fontaneplatz in Königs Wusterhausen zu sehen. Informationen zum Bürgertreff finden Sie hier. lesen


Beauftragter des Senats von Berlin für Integration und Migration

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