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Neueste Publikationen zum Download

Manual for Lawyers, Prosecutors and Judges

Im Rahmen des EU geförderten Projekts "Strengthening lawyers’ legal knowledge and cooperation with the prosecutors and judges, to protect victims of human trafficking rights in the judicial proceedings wurde nun ein Handbuch für Anwält*innen, Stravferfolgungsbehörden und Richter*innen herausgegeben. Das Handbuch stellt die strafrechtlichen Rahmenbedingungen zu Menschenhandel und Ausbeutung und die Rechte der Betroffenen im Strafverfahren in Rumänien, Bulgarien, Deutschland und Schweden dar.

Der KOK ist Projektpartner in Deutschland, Projektträger ist die rumänische NGO Asociatia Pro Refugiu.

Im Auftrag des KOK erstellten die Rechtsanwältinnen Christina Clemm und Henriette Lyndian den Teil zu Deutschland für das Handbuch.
Das Projekt zielt darauf ab, vor allem Jurist*innen, Anwält*innen, Mitarbeiter*innen von Strafverfolgungsbehörden und Richter*innen in Bulgarien und Rumänien zu den Rechten von Betroffenen von Menschenhandel im Strafverfahren zu schulen. Viele Betroffene in Deutschland kommen aus diesen beiden Ländern.

 

 

Broschüre zu Menschenhandel - Herausgegeben von Barbara Lochbihler (Grüne/EFA Fraktion europäisches Parlament)

Die außen- und menschenrechtspolitische Sprecherin der Grünen/EFA-Fraktion im Europäischen Parlament und Vizepräsidentin des EP-Menschenrechtsausschusses hat eine neue Broschüre zum Thema Menschenhandel herausgegeben. Darin schreiben Journalist*innen, Expert*innen und Nichtregierungsorganisationen, und ein Vertreter von Europol und die EU-Koordinatorin für die Bekämpfung des Menschenhandels wurden interviewt.
Der KOK verfasste einen Artikel zum Thema Rechte der Betroffenen von Menschenhandel (s.29 ff).

GRETA 6.Bericht

6. GRETA - Tätigkeitsbericht erschienen

Die Expert*innengruppe des Europarates gegen Menschenhandel (GRETA) veröffentlichte ihren 6. Tätigkeitsbericht am 30.03.2017. Darin werden die Aktivitäten der Gruppe im Jahr 2016 beschrieben.  Ein Schwerpunkt dieses Berichts ist das Thema Menschenhandel mit Minderjährigen. Demnach machen Minderjährige im Durchschnitt ein Drittel der Betroffenen von Menschenhandel und Ausbeutung aus. Hierbei gebe es natürlich erhebliche Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Insgesamt müssten die Vertragsstaaten der Europaratskonvention gegen Menschenhandel (ETS. Nr. 197) ein schützendes Umfeld schaffen, um sie weniger anfällig für Menschenhandel und Ausbeutung zu machen, so GRETA- Präsidentin Siobhán Mullally in einer Pressemitteilung.

Jahresbericht 2016 des Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen

Am 30. März 2017 veröffentlichte das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ den Jahresbericht 2016. Das Hilfetelefon führte demnach im letzten Jahr über 34.400 Beratungsgespräche durch und verzeichnete vor allem beim mehrsprachigen Angebot eine starke Nachfrage. Am häufigsten wurde zu Fällen von häuslicher Gewalt (ca. 60 Prozent) und sexualisierter Gewalt (ca. 12 Prozent) beraten. Etwa die Hälfte der Ratsuchenden konnte zudem an örtliche Unterstützungseinrichtungen wie Frauenhäuser oder Beratungsstellen weitervermittelt werden. 944 Beratungsgespräche wurden im Kontext von Flucht durchgeführt. Dabei bietet das Hilfetelefon auch haupt- und ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätigen Personen Unterstützung an.

UNODC-Studie zu Fällen von Menschenhandel

Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hat Anfang März 2017 die Studie „Evidential Issues in Trafficking in Persons Cases. Case Digest.” veröffentlicht, im Rahmen derer 135 Fälle von Menschenhandel untersucht und analysiert wurden. Die Studie legt dazu zunächst die Komplexität der Beweisführung in Fällen von Menschenhandel dar und diskutiert die Problemstellungen und Herausforderungen in diesem Bereich, beispielsweise betreffend der Aussagen von Betroffenen, Gutachten von Experten sowie Sachbeweisen wie Videomaterial oder Utensilien während der ausbeuterischen Situation. Zusätzlich werden aber auch einzelne Fälle aus verschiedenen Ländern aufgegriffen und näher behandelt. Ziel der Studie ist es dabei, die Komplexität der Fälle und der Beweisführung sowie die Vielfalt der nationalen Systeme und der verschiedenen Zuständigkeitsbereiche aufzuzeigen. Indem die verschiedenen Möglichkeiten zum Umgang mit Fällen im Bereich des Menschenhandels dargelegt werden, soll ein Bewusstsein für Gemeinsamkeiten und Unterschiede im weltweiten Kontext geschaffen werden.

Der KOK wird gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

„Menschenhandel in Deutschland – eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Praxis“

Link zum gleichnamigen Buch

„Menschenhandeln"
Ein Animationsfilm über die Arbeit des KOK, dieser Film ist Bestandteil der Ausstellung des KOK.

Termine

Datum: 30. Mai 2017 bis 31. Mär 2017
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