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Datenschutz datACT

www.datact-project.org

Das von KOK e.V. und La Strada International (LSI) initiierte Projekt datACT - data protection in anti-trafficking action - erstreckte sich von November 2012 bis Januar 2015 und hatte zum Ziel, persönliche Daten und die Privatsphäre von Betroffenen von Menschenhandel in Deutschland und anderen europäischen Ländern zu schützen sowie ihre Rechte als Datensubjekte zu stärken. datACT verfolgte durch Forschung, internationale Vernetzung, Trainings und Öffentlichkeitsarbeit die Umsetzung dieser Ziele.

Ergebnisse und Materialien des Projekts datACT:

Internationale Konferenz: "Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung für marginalisierte Gruppen: eine neue Herausforderung in der Politik zur Bekämpfung des Menschenhandels“

Vom 25. bis 27. September 2013 organisierte datACT die internationale Konferenz "Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung für marginalisierte Gruppen: eine neue Herausforderung in der Politik zur Bekämpfung des Menschenhandels“. Geladen waren internationale ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um über aktuelle Herausforderungen im Bereich des Datenschutzes für Betroffene von Menschenhandel zu diskutieren. Zentrales Thema der Veranstaltung war der Datenschutz als neue Herausforderung in internationalen und regionalen Politiken zur Bekämpfung des Menschenhandels. In einem Einführungsgespräch, vier Podiumsdiskussionen und Workshops diskutierten die TeilnehmerInnen unter anderem über die Zusammenhänge von Datenerfassung und dem Schutz von Betroffenen, aktuelle datenschutzrechtliche Entwicklungen auf europäischer Ebene, die Rolle der Fachberatungsstellen bei der Einrichtung einer Berichterstattungsstelle zu Menschenhandel sowie über die informationelle Selbstbestimmung von Betroffenen des Menschenhandels.

Studie: "Herausforderungen des Datenschutzes in der Politik gegen Menschenhandel - Ein Praxisleitfaden"

Die Studie gibt einen Überblick über die europäischen Datenschutzgesetzgebung, Methoden zur Datensparsamkeitsanalyse für Fachberatungsstellen, eine Analyse von Datenschutzrechten für Betroffene von Menschenhandel, sowie die Datenschutzstandards für die Arbeit der Fachberatungsstellen. Darüber hinaus bietet die Studie eine Erörterung der rechtlichen Argumente, die 2013 zum Scheitern des niederländischen Vorhabens zur Meldepflicht von Prostituierten führte.

Datenschutzstandards für spezialisierte NRO-Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel

Zur Verbesserung bestehender Datenschutzverfahren entwickelte datACT Standards, die eine solide Basis zur Sicherung der Rechte von Datensubjekten schaffen sollen. Darauf aufbauend wurden diese Verfahren anhand der Rückmeldungen und Erfahrungen von Praktiker*innen und Datenschutzexpert*innen analysiert und getestet.

Die Materialien sowie weitere Informationen finden Sie hier: www.datact-project.org

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

KOK- Bundesweiter Koordinierungskreis 
gegen Menschenhandel e.V.

Kurfürstenstraße 33
10785 Berlin
Tel: +49 (0) 30/263 911 93
Fax: +49 (0) 30/263 911 86

E-Mail: info(at)kok-buero.de

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