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Unterstützung

Betroffene von Menschenhandel und Ausbeutung haben ein Recht auf Beratung und Unterstützung. Zur Wahrnehmung ihrer Rechte müssen sie über diese Angebote informiert werden. Die Betroffenen finden Beratung und Unterstützung bei entsprechend spezialisierten Fachberatungsstellen. Die Beratung ist immer kostenlos, anonym und unabhängig von Behörden oder anderen staatlichen Einrichtungen. Unter Hilfsangebote finden Sie sowohl Einzelheiten zur Form der Unterstützung als auch die Kontaktadressen der Beratungsstellen und Nichtregierungsorganisationen in Ihrer Nähe.   

Frauen, die als Prostitutierte arbeiten und nicht von Frauenhandel betroffen sind, haben ebenfalls die Möglichkeit, sich durch spezialisierte Prostituiertenberatungsstellen unterstützen zu lassen. 

Gewaltbetroffene Frauen (auch Migrantinnen) können in einem Frauenhaus Schutz zu suchen oder sich an enstprechende Beratungsstellen wenden (z.B. zu finden über den bff, die Frauenhauskoordinierung oder die zif). 

Migrant*innen finden auch Beratung und Unterstützung bei Migrationsfachdiensten und anderen Frauenberatungsstellen. Sind die Personen aber von Menschenhandel betroffen, ist allerdings dringend der Kontakt zu den oben genannten Fachberatungsstellen anzuraten.

Insbesondere zu arbeitsrechtlichen Fragen für Migrant*innen, die von Arbeitsausbeutung betroffen sind beraten gewerkschaftliche Beratungsstellen, z.B. des Projekts Faire Mobilität

Der KOK wird gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

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