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Wir über uns

Der bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Wir engagieren uns auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die Bekämpfung von Menschenhandel und Ausbeutung sowie für die Durchsetzung der Rechte Betroffener und setzen uns für die Verwirklichung der Menschenrechte von Migrantinnen ein. 

1987 von Fachberatungsstellen für Betroffene von Menschenhandel gegründet, und 1999 als Verein eingetragen, vereint der KOK e.V. heute 37 Mitgliedsorganisationen unter seinem Dach. Mitgliedsorganisationen sind u.a. Fachberatungsstellen, Migrantinnen-Projekte, Frauenhäuser, Prostituiertenberatungsstellen und weitere Organisationen, die zu den oben genannten Themen arbeiten.

Der KOK ist bundes- und europaweit die einzige Koordinierungsstelle mit diesem Fokus und verfügt über eine umfangreiche und langjährige Expertise zum Thema Bekämpfung des Menschenhandels und jeglicher Formen der Ausbeutung. Diese Expertise bezieht der KOK aus dem Fachwissen seiner Mitgliedsorganisationen und damit direkt aus der Praxis. Der KOK ist daher eine Fachorganisation, die praxisfundiert arbeitet und die Ergebnisse dieser Arbeit wieder der Praxis zukommen lässt.

KOK definiert Menschenhandel im Kontext von Migrationsprozessen, die als Folge von weltweiter Armut, Krisen und Konflikten sowie politisch-ökonomischen Umbruchprozessen ausgelöst werden. Ein Teil der Menschen, die ihr Überleben und das ihrer Familien sichern wollen, werden auf der Suche nach Arbeit auf den globalisierten Märkten Betroffene von Menschenhandel. Der KOK handelt nach den Grundsätzen der Menschenrechte für diese Menschen. Wir würdigen ihre Stärke und Selbstbestimmung und unterstützen die Wahrnehmung ihrer Rechte.
Neben der Bekämpfung des Menschenhandels und der Ausbeutung stehen für uns die Rechte der Betroffenen im Mittelpunkt.

Aufgrund der gesellschaftspolitischen Veränderungen, der zunehmenden Aufgaben und um die Arbeit als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation zu stärken, wurde 1999 mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine Geschäftsstelle in Potsdam aufgebaut, die die Interessen der Mitglieder auf Bundesebene vertritt. Am 15.12.2006 wurden Vereinssitz und Büro nach Berlin verlegt.

Hauptaufgabe der Geschäftsstelle des KOK ist es, die politischen und gesellschaftlichen Interessen seiner Mitgliedsorganisationen auf bundespolitischer Ebene und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Der KOK ist die Schnittstelle zwischen der Praxisebene der Fachberatungsstellen und der Ebene der Politik und Öffentlichkeit. Durch den regelmäßigen Kontakt zu und den Austausch mit seinen Mitgliedsorganisationen kann die Geschäftsstelle des KOK die aktuellen Probleme und Fragen aus der Praxis auf die politische Ebene transportieren. Die enge Anbindung an die Basis ist für den KOK von entscheidender Bedeutung für eine erfolgreiche und realitätsnahe Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit. So ist bei der Bearbeitung der vielfältigen Themen stets ein enger Praxisbezug gewährleistet. Dies macht unter anderem auch die Qualität unserer Arbeit aus und ist eine Besonderheit des KOK.

Das Leitbild des KOK finden Sie hier. Es wurde von einer aus Vertreterinnen der Mitgliedsorganisationen gebildeten AG erarbeitet, mit den Mitgliedsorganisationen diskutiert und auf der Mitgliedsversammlung im Oktober 2015 beschlossen.

Den Flyer des KOK finden Sie hier.

Der KOK wird gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

„Menschenhandeln"
Ein Animationsfilm über die Arbeit des KOK, dieser Film ist Bestandteil der Ausstellung des KOK.

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