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Vernetzung international

Durch den unermüdlichen politischen Einsatz von Frauen-NGOs ist es gelungen, dass die Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen an Frauen zunehmend von den Regierungen der Herkunfts-, Transit- und Zielländer übernommen wurde und Maßnahmen zur Verhinderung eingeleitet wurden. Ebenso wurde das Fachwissen der Nichtregierungsorganisationen zunehmend anerkannt, so dass ein größerer Aktionsradius in der Beteiligung von NGOs in Gesetzgebungsverfahren und Entscheidungsprozessen erreicht werden konnte.

Kontakte und Links

NICHTREGIERUNGSORGANISATIONEN (NGO)

Anti-Slavery International

Die 1839 gegründete Organisation Anti-Slavery International ist die weltweit älteste Menschenrechtsorganisation. Mit ihrem Hauptsitz in London arbeitet sie in Vernetzung mit internationalen Mitglieds- und Partnerorganisationen zur Bekämpfung der modernen Sklaverei. Die Arbeit von Anti-Slavery International umfasst ein breites Spektrum von empirischer Forschung zur Identifizierung geeigneter Maßnahmen zur Bekämpfung von moderner Sklaverei, Öffentlichkeits- Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit in Kooperation mit lokalen Organisationen in den verschiedenen Ländern sowie politischer Lobbyarbeit auf  lokaler, regionaler und internationaler Ebene.

Kontakt:
Anti-Slavery International
Thomas Clarkson House
The Stableyard
Broomgrove Road
London SW9 9TL
Tel.: +44 (0)20 7501 8920
info(at)antislavery.org

www.antislavery.org
 

 

FIZ – Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration

Die FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration setzt sich für den Schutz und die Rechte von Migrantinnen in der Schweiz ein, die von Gewalt und Ausbeutung betroffen sind. Die Fachstelle betreibt eine Beratungsstelle für Migrantinnen sowie eine spezialisierte Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel. Darüber hinaus schult FIZ Fachkräfte der sozialen Arbeit zum Thema Frauenhandel und Migration. Aus den Erkenntnissen, die in der täglichen Arbeit mit Migrantinnen gewonnen werden, entwickelt die FIZ Handlungsvorschläge für Behörden und Politik und sensibilisiert mit Kampagnen und Medienarbeit die Öffentlichkeit für die Situation gewaltbetroffener Migrantinnen.

Kontakt:
FIZ - Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration
Badenerstraße 682
CH-8048 Zürich
Tel.: +44 436 90 00
contact(at)fiz-info.ch

www.fiz-info.ch

 

La Strada International

La Strada international ist ein weltweit anerkanntes Netzwerk mit neun Mitgliedsorganisationen in den Niederlanden, der Tschechischen Republik, Polen, der Ukraine, Bulgarien, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Moldau und Mazedonien. Ihre Ziele sind einerseits gegenseitiger Informations- und Erfahrungsaustausch, andererseits die Entwicklung wichtiger präventiver Kampagnen sowie Angebote zur Unterstützung von Rückkehrerinnen in den Zielländern, die von den Mitgliedsorganisationen umgesetzt werden.

Kontakt:
La Strada International
De Wittenstraat 25
1052 AK Amsterdam
The Netherlands
Tel: +31 (0)20 688 1414
info(at)lastradainternational.org
www.lastradainternational.org

 

LEFÖ - Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels

LEFÖ ist eine österreichische NGO für die Rechte von Migrantinnen. Die Organisation wurde 1985 von exilierten Frauen aus Lateinamerika gegründet und setzt sich seit dem für die Beratung, Bildung und Begleitung von Migrantinnen in Österreich ein. Sie bietet Unterstützung in rechtlichen, psychosozialen und gesundheitlichen Belangen, unterstützt die reale Integration von marginalisierten Frauen und engagiert sich darüber hinaus für Chancengleichheit und Partizipationsmöglichkeiten. Außerdem betreibt LEFÖ Lobby- und Sensibilisierungsarbeit für eine politische und gesellschaftliche Entstigmatisierung von Migrantinnen.

Kontakt:
Lederergasse 35/ 12-13
A-1080 Wien
Tel:  +43 (0)1 5811881
office(at)lefoe.at
www.lefoe.at

 

Global Alliance against Traffic in Women

Die Global Alliance against Traffic in Women (GAATW) ist eine Allianz von mehr als 100 Nichtregierungsorganisationen aus Afrika, Asien, Europa, Lateinamerika und Nordamerika. Das GAATW Sekretariat hat seinen Sitz in Bangkok. GAATW betrachtet Menschenhandel als ein Phänomen, das in einen weiteren Kontext von Arbeitsmigration eingebettet ist. GAATW setzt sich daher für die Menschenrechte aller Migrant*innen und ihrer Familien ein, v.a. vor dem Hintergrund eines globalisierten Arbeitsmarktes. Sicherheitsstandards für Arbeitsmigrant*innen im formellen und informellen Sektoren müssen gewährleistet werden. Der KOK ist Mitglied bei GAATW.

Kontakt:
GAATW International Secretariat
191/41, 6th Floor, Sivalai Condominium
Soi 33 Itsaraphap Road
Bangkok-Yai
Bangkok 10600, Thailand
Tel: +66-2-864-1427/8,
Fax: +66-2-864-1637
gaatw(at)gaatw.org
www.gaatw.org

 

EUROPÄISCHE UNION

EU Civil Society Platform against trafficking in human beings

Die EU Civil Society Platform wurde im Mai 2013 von der EU Kommission gegründet und verfolgt das Ziel den Austausch und die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Organisationen  und EU-Institutionen bei der Bekämpfung des Menschenhandels auf EU-Ebene zu fördern. Darüber hinaus soll das auf der Plattform gesammelte ExpertInnenwissen für die Entwicklung neuer EU-Strategien und Maßnahmen gegen Menschenhandel genutzt werden. Über 100 europäische Nichtregierungsorganisationen, darunter auch der KOK e.V., nehmen an der Plattform teil.

Kontakt:
Plattformkoordination
Cecilia Malmström EU Commissioner for Home Affairs
Myria Vassiliadou EU Anti-trafficking Coordinator
European Commission
B-1049 Brussels
BELGIUM
www.ec.europa.eu/anti-trafficking

 

 

Plattform für Grundrechte (FRP) der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA)

Die Plattform für Grundrechte der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) besteht seit 2008. Dieses  Netzwerk besteht aus über 300 Organisationen der Zivilgesellschaft, die in verschieden Bereichen der Grundrechte tätig sind. Die Plattform soll einen Informationsaustausch und Dialog zwischen der FRA und der Zivilgesellschaft sowie unter den zivilgesellschaftlichen Organisationen ermöglichen. Der KOK wurde 2013 in die Plattform aufgenommen. Die Plattform trifft sich einmal jährlich, auch der KOK e.V. nimmt daran teil.

Kontakt:
European Union Agency for Fundamental Rights
Schwarzenbergplatz 11
A-1040 Wien                                                    
http://fra.europa.eu/en/cooperation/civil-society

 

 

Der KOK wird gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

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