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Flucht & Menschenhandel

Auch in diesem Jahr geht das Projekt „Flucht & Menschenhandel“ des KOK weiter.

Seit Mai 2016 führt der KOK das Projekt "Flucht & Menschenhandel" durch, das über die Diakonie Deutschland e.V. von die Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert wird.

Die in den letzten Jahren gestiegene Anzahl an Geflüchteten und die Unterstützungssituation in Deutschland wirken sich auch auf die Arbeit der spezialisierten Fachberatungsstellen für Betroffenen von Menschenhandel aus. So zeigen gezielte Abfragen der Mitgliedsorganisationen des KOK in den letzten beiden Jahren einen Anstieg von Fällen von Menschenhandelsbetroffenen vor und im Asylverfahren.

Im Verlaufe der letzten beiden Projektjahre war die Information und Sensibilisierung zum Thema Menschenhandel bei verschiedenen Akteuren ein wichtiger Bestandteil des Projekts. Im dritten Jahr stellt dies den Schwerpunkt dar. Dies zeigt sich im neuen Projekttitel "Flucht & Menschenhandel - Sensibilisierung, Prävention und Schutz". Es sollen gezielt Mitarbeiter*innen der Unterkünfte für Geflüchtete angesprochen werden, damit Betroffene von Menschenhandel möglichst frühzeitig erkannt werden und Gefährdungsrisiken präventiv entgegengewirkt werden kann. Hierfür werden Webinare entwickelt und durchgeführt, die Interessierte für das Thema Menschenhandel sensibilisieren sollen.Das Projekt wird finanziert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und läuft bis zum 31.12.2018. 

Ziel des Projekts ist die begleitende Unterstützung von speziellen Projekten und Maßnahmen der spezialisierten Fachberatungsstellen. Betroffene von Menschenhandel im Kontext von Flucht sollen besser erkannt und über spezialisierte Fachberatungsstellen und die Unterstützungsstruktur in Deutschland informiert werden.  

Für Rückfragen und Anmerkungen wenden Sie sich bitte an p.roth(at)kok-buero.de.

Der KOK wird gefördert vom

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

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