. .

Berufungsverfahren

Die Gerichte erster Instanz (Gerichte der ursprünglichen Gerichtsbarkeit) in Deutschland entscheiden sowohl über den Sachverhalt (z.B. durch Beweisaufnahme) als auch über das Recht. Die nächst höheren Gerichte, die Berufungsgerichte, überprüfen die Entscheidungen der Gerichte erster Instanz umfassend, wobei diese sowohl Tatsachen- als auch Rechtsfragen umfassen. Aus diesem Grund werden sowohl die Gerichte der ursprünglichen Gerichtsbarkeit als auch die nächsthöheren Berufungsgerichte als Prozessgerichte bezeichnet. Die obersten Berufungsgerichte in Deutschland sind die sogenannten Revisionsgerichte. Diese Gerichte prüfen nur Rechtsfragen. Die Revisionsgerichte können, obwohl sie an die Feststellungen von Tatsachen der Gerichte gebunden sind, über die Anwendung des Gesetzes auf diese Tatsachen entscheiden. Für alle anderen Fragen müssen sie die Angelegenheit zur Entscheidung an das Gericht zurückverweisen.
Die Gerichte in Deutschland sind unterteilt in Zivil- und Strafgerichtshöfe, Verwaltungsgerichte, Finanzgerichte, Arbeitsgerichte, Sozialgerichte und Verfassungsgerichte.

Der KOK wird gefördert vom

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

Neuigkeiten

In ihrem am 20.06. veröffentlichten zweiten Evaluierungsbericht zu Deutschland hebt die Expert*innengruppe des Europarates für Menschenhandel (GRETA) hervor,...

lesen

Am 6. und 7. Juni 2019 trafen sich knapp 45 Kolleg*innen aus KOK Mitgliedsorganisationen, Zweigstellen und weiteren Fachberatungsstellen, um am jährlichen...

lesen

Der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 07.03.2019 zwei Entscheidungen (ein Urteil und einen Beschluss) zu Revisionsverfahren in einem umfangreichen...

lesen