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Strafbefehl

(§§ 407 ff. der Strafprozessordnung (StPO))
Ein Strafbefehl ist eine Strafverfügung und wird in vereinfachten (summarischen) Verfahren für geringfügige Straftaten erwirkt. Es kann zu einer endgültigen (rechtskräftigen) Verurteilung ohne mündliche Prüfung führen.
Bei geringfügigen Straftaten kann auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Strafbefehl erlassen werden. Die Strafen, die danach verhängt werden können, sind begrenzt. Dazu gehören unter anderem Geldstrafen oder, wenn der Angeklagte durch einen Verteidiger vertreten wird, eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr, wenn die Vollstreckung ausgesetzt und der Angeklagte auf Bewährung gestellt wird. Die Angeklagte hat zwei Wochen Zeit, innerhalb derer sie bzw. sie gegen den Strafbefehl Berufung einlegen kann. Wenn dies geschieht, findet ein Versuch statt.

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