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10 Jahre ILO Konvention 189 - Statement europäischer Plattform gegen Menschenhandel

Anlässlich des 10. Jahrestages der Verabschiedung des Übereinkommens 189 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über menschenwürdige Arbeit für Hausangestellte am 16. Juni 2021 richten Menschenrechtsorganisationen einen Appell an die europäischen Regierungen Maßnahmen zu ergreifen, um einen besseren Schutz gegen Arbeitsausbeutung zu gewährleisten.

Die europäische NGO-Plattform gegen Menschenhandel La Strada International und ihre Mitgliedsorganisationen haben zehn konkrete Forderungen an die politischen Verantwortlichen formuliert, darunter den Zugang zu Arbeits- und Aufenthaltsrechten für migrantische Hausangestellte, Sensibilisierung und Schulung relevanter Behörden sowie Unterstützung für die Selbstorganisation von Hausangestellten.
Der KOK e.V. unterstützt diese Forderungen an die europäischen Regierungen, den wichtigen Beitrag migrantischer Hausangestellten zur Weltwirtschaft anzuerkennen und eine effektive Förderung der Menschenrechte und den Schutz vor Ausbeutung und Menschenhandel sicherzustellen. Deutschland hat im Unterschied zu anderen EU-Staaten die ILO Konvention 189 zwar ratifiziert, bei der Umsetzung bleibt jedoch noch viel zu tun. Darauf hat unter anderem der KOK-Informationsdienst „Frauen* als Betroffene von Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung und Zwangsarbeit in haushaltsnahen Dienstleistungen“ aus dem Jahr 2020 aufmerksam gemacht.  

Die Erklärung (eng.) als PDF zum Download.

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