Fachkonferenz „Istanbul-Konvention intersektional denken“

Seit dem Jahr 2011 gilt die Istanbul-Konvention international als rechtverbindliches Menschenrechtsinstrument, um geschlechterbasierte und häusliche Gewalt zu verhindern und zu bekämpfen. Sie verpflichtet die Unterzeichnerstaaten verbindlich zu konkretem Handeln und auch dazu, Asylgründe aus der Flüchtlingskonvention von 1951 geschlechtersensibel auszulegen und anzuerkennen.

Am 6. September 2022 veranstaltet das Gunda-Werner-Institut für Feminismus einen Fachtag zur Intersektionalität der Istanbul-Konvention und stellt Mehrfachdiskriminierung und Flucht in einen Kontext zur Istanbul-Konvention.

Datum und Uhrzeit:

Dienstad, 6.09. 2022, ab 10.30 Uhr

Veranstaltungsort:

Heinrich-Böll-Stiftung, Bundesstiftung Berlin und Online

In einem ersten Teil diskutieren verschiedene NGOs gemeinsam mit Institutionen aus Politik und Verwaltung die intersektionale Auslegung der Istanbul-Konvention, wobei der Fokus auf queeren Frauen mit Fluchthintergrund liegt. Im Anschluss werden von LSBTI-Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund sowie Expert*innen aus der Wissenschaft Workshops und Panels zu möglichen Praxisansätzen angeboten. Der Veranstaltung kann sowohl online als auch in Präsenz beigewohnt werden. So oder so ist eine Anmeldung im Vorhinein nötig.

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