. .

Kooperation mit Behörden

Jede Institution, die mit Betroffenen von Menschenhandel arbeitet, hat Berührungspunkte mit der Polizei. In vielen Fällen ist ein Erstkontakt mit Betroffenen ausschließlich über die Polizei möglich, beispielsweise nach Razzien.

Aber auch alle anderen Personen, die darüber nachdenken, ob sie eine ZeugInnenaussage machten möchten, profitieren von einer tragfähigen Kooperationsbasis zwischen der Beratungsstelle und der ermittelnden Polizei.

Vor diesem Hintergrund wurde 1999 von der Bund-Länder Arbeitsgruppe Frauenhandel (seit November 2012: B-L AG Menschenhandel) ein Kooperationskonzept entwickelt, das inzwischen in 13 Bundesländern in Form von Kooperationsvereinbarungen übernommen wurde.

Ziel und Zweck solcher Kooperationsvereinbarungen ist es, für beide Seiten klare und verbindliche Regelungen für den Umgang mit von Menschenhandel Betroffenen zu bestimmen. Die verschiedenen Aufgaben und Arbeitsinhalte sollen – soweit für die Kooperation von Belang – transparent und verlässlich sein. Es muss auch geregelt sein, wo Zuständigkeiten aufhören oder welche Bereiche aufgrund fehlender Kapazitäten nicht ausgefüllt werden können. Außerdem sollten verbindliche AnsprechpartnerInnen vereinbart werden.

Der KOK wird gefördert vom

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

KOK informiert

KOK Jahresrückblick 2019

Der neueste Jahresbericht 2019 ist erschienen. Das Hauptthema, welches den KOK das Jahr über begleitet hat, war das 20-jährige Bestehen des Vereins. Weitere...

lesen

Aufgrund der hohen Nachfrage wird das Webinar "Einführung in das Phänomen Menschenhandel – Hintergründe, Erkennen und Schutz der Betroffenen" am 22. und 28....

lesen

Der 1. Senat des BVerfG erklärt in seinem Urteil vom 05.11.2019 die bestehenden Sanktionsregelungen teilweise für unverhältnismäßig und daher nicht mit dem...

lesen