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Fachtag: Nicht länger unerkannt

Nicht länger unerkannt
Schwere Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel im Beratungsalltag erkennen und handeln, um Betroffene zu unterstützen

KOOFRA e. V. lädt Sie/Euch herzlich zum Fachtag „Nicht länger unerkannt – Schwere Arbeitsausbeutung, Zwangsarbeit und Menschenhandel im Beratungsalltag erkennen und handeln, um Betroffene zu unterstützen“ am 02.03.2018 in der Handwerkskammer Hamburg (Holstenwall 12, 20355 Hamburg) ein.

Zwangsarbeit in Deutschland? Kaum vorstellbar.
Doch auch hierzulande gibt es Betroffene. Schlechte bis menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Zwang oder physische Gewalt können Kriterien von Zwangsarbeit sein. Löhne werden nicht ausgezahlt, Pässe eingezogen oder freie Entscheidungen unmöglich gemacht. Vor allem Bau, Landwirtschaft, Gastronomie, Fleischverarbeitung oder haushaltsnahe Dienstleistungen sind in Deutschland betroffen. Auch in der informellen Wirtschaft kommt Zwangsarbeit vor.

Menschenhandel ist kein Massenphänomen und nicht jedes ausbeuterische Arbeitsverhältnis ist damit gleichzusetzen. Aber der Übergang von Ausbeutung zu Menschenhandel kann fließend sein und ist, insbesondere im komplexen Beratungsalltag, nicht einfach zu erkennen. Zudem gelten für die Betroffenen besondere Rechte und der Zugang zu diesen wird ihnen oft erschwert.

Der Fachtag richtet sich an Fachberatungsstellen und Multiplikator*innen aus den Themenfeldern Arbeit, Soziales, Flucht und Migration, Kliniksozialdienste und Communities.

Wir wollen ein Bewusstsein für die Thematik schaffen und die folgenden Fragestellungen mit Ihnen und unseren Gästen bearbeiten:

  • Wie können wir Betroffene von Zwangsarbeit besser erkennen und anerkennen?
  • Wie können Multiplikator*innen unterstützend handeln? Wie können hierbei die Perspektiven und Erfahrungen von Betroffenen einbezogen werden?
  • Welche Rechte und Ansprüche haben Betroffene?
  • Welche Möglichkeiten zur Unterstützung Betroffenen gibt es in Hamburg?

Bitte melden Sie sich/meldet Euch bis zum 15.02.2018 kostenlos an.

Untenstehend die Einladung mit dem Programm und allen wichtigen Informationen.

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„Menschenhandel in Deutschland – eine Bestandsaufnahme aus Sicht der Praxis“

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„Menschenhandeln"
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