Kooperation mit der Technischen Hochschule Würzburg-Schwe
Im Rahmen eines Praxisprojekts mit dem internationalen Masterstudiengang Social Work with Migrants and Refugees der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) arbeitete der KOK mit vierzehn Studierenden zusammen, um auszuloten, wie sich die Bekanntheit der Online-Anlaufstelle Menschenhandel stärken lässt.
Von Oktober 2025 bis Januar 2026 entwickelten die Studierenden Kommunikationsmaßnahmen, die sich sowohl an potenziell Betroffene von Menschenhandel als auch an Multiplikator*innen richten. Die internationale Zusammensetzung der Gruppe ermöglichte vielfältige Perspektiven aus unterschiedlichen Herkunftskontexten und bereicherte die inhaltliche Auseinandersetzung deutlich.
Die Studierenden näherten sich ihrer Aufgabe innerhalb eines klaren fachlichen Rahmens: Ein Diaspora-Ansatz, ethische Überlegungen im Umgang mit marginalisierten Zielgruppen sowie Trauma-informierte Prinzipien bildeten die Grundlage für alle entwickelten Materialien.
Die Studierenden entwickelten:
- ein Video, das Betroffene über die Online-Anlaufstelle Menschenhandel informiert
- Anzeigen für Dating-Apps, die auf die sogenannte Loverboy-Methode aufmerksam machen
- Sticker- und Flyer-Templates für die direkte Ansprache von Betroffenen
- Mail-Vorlage für die Adressierung von Multiplikator*innen
Die Zusammenarbeit macht deutlich, wie akademische und zivilgesellschaftliche Praxis gemeinsam wirksame Öffentlichkeitsarbeit zu einem sensiblen Thema entwickeln können.
Wir danken Professorin Petra Dankova und den Studierenden Susan Nanyonga, Akinkunle Orisajobi, Zaki Agema, Syeda Bibi, Naomi Jenter, Samia Tasnim, Johanna Zagermann, Celine Schätzler, Gabriela Makoski Trancoso, Tamara Opundo, Luzie Bremer, Richmond Appiah-Kubi, Rabia Asghar, Chinweoke Ugwu, Saadet Sonverdi für die tolle Zusammenarbeit.


