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Empfehlung des KOK für einen betroffenengerechten Umgang mit Steuerschulden im Kontext von Zwangsprostitution

Die Beratungspraxis der im KOK verbundenen spezialisierten Fachberatungsstellen zeigt, dass Betroffene von Zwangsprostitution nicht nur psychische und physische Folgen durch ihre Ausbeutungssituation erleiden, sondern auch mit gravierenden finanziellen Konsequenzen konfrontiert werden. Der KOK hat hierzu bereits im Jahr 2025 ein Rechtsgutachten in Auftrag gegeben, welches die rechtlichen Herausforderungen beleuchtet und Handlungsoptionen für Betroffene aufzeigt. Vor diesem Hintergrund wirbt der KOK für einen betroffenensensibleren Umgang im Kontext von Steuerschulden von Betroffenen von Zwangsprostitution und setzt sich dafür ein, bestehende rechtliche Spielräume im Sinne des Opferschutzes zu nutzen.
Veröffentlichung: 03.03.2026
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