Im Rahmen eines Praxisprojekts mit dem internationalen Masterstudiengang Social Work with Migrants and Refugees der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) arbeitete der KOK von Oktober 2025 bis Januar 2026 mit vierzehn Studierenden zusammen. Ziel der Kooperation war es, die Sichtbarkeit der Online-Anlaufstelle Menschenhandel zu erhöhen.
Die Studierenden entwickelten verschiedene Kommunikationsmaterialien, die sich sowohl an potenziell Betroffene von Menschenhandel als auch an Multiplikator*innen richten. Dazu zählen ein animiertes Informationsvideo zur Online-Anlaufstelle Menschenhandel, Anzeigen für Dating-Apps zur Sensibilisierung für die Loverboy-Methode, Sticker- und Flyer-Templates für die direkte Ansprache sowie eine E-Mail-Vorlage für Multiplikator*innen.
Die Arbeit basierte auf einem klaren fachlichen Rahmen: Ein Diaspora-Ansatz, ethische Überlegungen im Umgang mit marginalisierten Zielgruppen sowie trauma-informierte Prinzipien bildeten die Grundlage aller entwickelten Materialien. Die Vielfalt der internationalen Studierendengruppe ermöglichte dabei unterschiedliche Perspektiven und kreative Ansätze für eine sensible und zielgruppengerechte Kommunikation.










