Policy Paper

Im Rahmen des KOK-Projekts "Flucht & Menschenhandel" hat der KOK e.V. 2017 und 2020 Positionspapiere veröffentlicht. Sie richten sich vor allem an Akteure, die sich mit Fällen von Menschen­handel befassen, oder mit Betroffenen in Kontakt kommen könnten.

Die Printversionen können über die Geschäftsstelle des KOK bezogen werden.

Policy Paper "Betroffene von Menschenhandel im Asylkontext erkennen"

Das im Jahr 2020 vom KOK veröffentlichte Policy Paper "Betroffene von Menschenhandel im Asylkontext erkennen" macht auf die aktuellen Problematiken aufmerksam, erläutert mögliche Gründe und gibt Handlungsempfehlungen, um die Identifi­zierung Betroffener von Menschenhandel und Ausbeutung im Kontext von Flucht und Asyl zu verbessern.

Das Thema Menschenhandel im Kontext von Flucht und Asyl beschäftigt den KOK und seine Mitglieder schon seit langem. Eine Problematik stellt hier die Identifizierung Betroffener im Asylverfahren dar. Die Notwendigkeit der Identifizierung von Betroffenen wird zwar von den meisten Akteuren, die sich mit Fällen von Menschen­handel befassen oder mit Betroffenen in Kontakt kommen könnten, anerkannt. Dennoch gelingt es in Deutschland nach wie vor nicht, Betroffene von Menschenhandel innerhalb des Asylsystems systematisch zu identifizieren.

Das Policy Paper macht auf diese Problematik aufmerksam, erläutert mögliche Gründe und gibt Handlungsempfehlungen, um die Identifizierung Betroffener von Menschenhandel und Ausbeutung im Kontext von Flucht und Asyl zu verbessern.

Policy Paper: Betroffene von Menschenhandel im Asylkontext erkennen

Policy Paper "Flucht & Menschenhandel - Betroffene erkennen, unterstützen, schützen"

Im Rahmen des KOK-Projekts »Flucht & Menschenhandel – Schutz- und Unterstützungsstrukturen für Frauen und Minderjährige« hat der KOK e.V. 2017 ein Policy Paper veröffentlicht.

In der Publikation "Flucht & Menschenhandel – Betroffene erkennen, unterstützen, schützen" wirft die Autorin Pia Roth einen genaueren Blick auf die gegenwärtige Situation und aktuelle Entwicklungen im Bereich Menschenhandel im Kontext von Flucht in Deutsch­land. Es wird insbesondere auch den Fragen nach Herkunftsländern und Ausbeutungsort nachgegangen.

Im Weiteren werden erste Erklärungen und Ursachen aufge­zeigt, warum in den Fachberatungsstellen eine Mehrzahl der Klient*innen mit Flucht­hintergrund aus westafrikanischen Ländern stammen und wenig Betroffene aus den Ländern Syrien, Irak oder Afghanistan Unterstützung suchen.

Abschließend werden Handlungs­empfehlungen an Bund und Länder sowie das deutsche Unterstützungssystem für Betroffene von Menschenhandel aufgestellt.

Policy Paper: Flucht & Menschenhandel - Betroffene erkennen, unterstützen, schützen

 

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