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Web-Seminar "Einführung in das Phänomen Menschenhandel in Deutschland im Kontext von Flucht"

Menschen auf der Flucht sind besonders gefährdet, Gewalt zu erfahren und/oder ausgebeutet zu werden. Die besondere Gefährdung bleibt auch im europäischen Aufnahmeland bestehen. Faktoren wie prekäre Unterbringung, eingeschränkte Rechte, Lücken im Unterstützungssystem sowie fehlende Informationen zur eigenen rechtlichen Situation können das Risiko erhöhen, in ausbeuterische Situationen zu gelangen.

In Deutschland stehen Betroffenen von Menschenhandel besondere Schutzrechte zu. Doch nur, wenn sie als Betroffene von Menschenhandel erkannt werden, können sie ihre Rechte wahrnehmen und Unterstützung erhalten.

 

Zielgruppe:

Das Web-Seminar richtet sich an alle, die mit geflüchteten Menschen arbeiten und eine größere Sensibilität für Ausbeutung und Menschenhandel entwickeln möchten. Zielgruppe sind die verschiedenen Akteure in der Unterstützungsstruktur für Geflüchtete einerseits, z.B. ehrenamtliche oder professionelle Berater*innen, aber auch Mitarbeiter*innen in Behörden, seien es die Ausländerbehörden oder Polizist*innen.

Inhalt:

Das kostenfreie Web-Seminar bietet umfassende Information zum Thema Menschenhandel im Kontext von Flucht und ermöglicht den direkten Austausch mit Expert*innen. Zudem werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte aufgezeigt.

Termine:

Das Web-Seminar wird zweimal angeboten:

  • 24. Juni 2020 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
  • 20. August 2020 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Die Registrierung erfolgt hier.

Technische Voraussetzungen:

Für die Teilnahme am 90-minütigen Web-Seminar benötigen Sie lediglich einen PC mit Internetzugang sowie ein Headset oder Lautsprecher. Eine Webcam ist nicht erforderlich. Alle Teilnehmenden können im Live-Chat Fragen stellen und zur Diskussion beitragen.                                                                           

 

Sollten Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte an

Ansprechpartnerin: Tamara Badikyan, Projektreferentin Flucht & Menschenhandel

E-Mail: t.badikyan(at)kok-buero.de

Tel.: 030-263 911 76

Der KOK wird gefördert vom

Der KOK unterstützt das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie unter
https://www.hilfetelefon.de

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