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Postkartenaktion: Nein heißt nein - KOK unterstützt Kampagne des Bundesverbandes der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff)

In Deutschland werden bislang längst nicht alle Fälle, in denen sexuelle Handlungen gegen den Willen einer Person geschehen, strafrechtlich verfolgt. In der Europaratskonvention zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt heißt es: Alle nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen müssen unter Strafe gestellt werden. Damit Deutschland die Europaratskonvention ratifizieren kann, müssen Lücken im Sexualstrafrecht geschlossen werden.

Der bff hat deshalb die Postkartenkampagne „Vergewaltigung verurteilen – Ihre Stimme jetzt“  initiiert. Die Postkarten richten sich an Justizminister Heiko Maas und sollen ihn nochmals darauf aufmerksam machen, dass eine umfassende Reform gebraucht wird. Der Text auf den Rückseiten der Postkarte lautet: "Sehr geehrter Herr Maas, ich fordere Sie auf, alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe zu stellen! Schaffen Sie ein modernes Sexualstrafrecht. Nein heißt nein, die Zeit ist dafür reif!" Der KOK e.V., die Frauenhauskoordinierung e.V. (FHK), und die Zentrale Informationsstelle autonomer Frauenhäuser (ZIF) sind Kooperationspartner der Kampagne.

Ab sofort kann die Aktionspostkarte „Vergewaltigung verurteilen“ bei der Druckerei Braun bestellt werden und bei verschiedenen Anlässen, wie etwa Demos, Lesungen oder anderen Veranstaltungen verteilt werden. Das Bestellformular befindet sich hier. Die Postkarten sind an den bff adressiert, werden von diesem gesammelt und im September/Oktober in einer öffentlichen Aktion Bundesjustizminister Maas übergeben. Bis zum 30. September müssen die Postkarten beim bff eingegangen sein.

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