Kinder

Immer wieder werden Fälle bekannt, bei denen Kinder von hier verheirateten Migrantinnen im Zuge des Familiennachzuges aus dem Herkunftsland nach Deutschland geholt werden, um hier von ihren neuen Stiefvätern sexuelle Gewalt zu erfahren. 

Nicht selten suchen Männer gezielt Migrantinnen mit Kindern zur „Familiengründung“. Die Kinder werden von den Ehemännern selbst misshandelt, oder sogar an andere Männer zur Prostitution verkauft oder vermietet. Da das Aufenthaltsrecht für die Frauen in den ersten 2 Ehejahren vom Fortbestand der Ehe abhängt, die Frauen aber keine bessere Perspektive für sich und ihre Kinder in ihrem Herkunftsland erwartet, kommt es häufiger weder zur Strafanzeige noch zu einer Beendigung der Situation durch die Trennung.

 

Gefördert vom
KOK ist Mitglied bei

Kontakt

KOK - Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.
Lützowstr.102-104
Hof 1, Aufgang A
10785 Berlin

Tel.: 030 / 263 911 76
E-Mail: info@kok-buero.de